Martin-Luther-Krankenhaus
Liebe Leserin, lieber Leser,
in der Unfallchirurgischen Abteilung des Martin-Luther-Krankenhauses - die als eine der ersten Unfallchirurgien Deutschlands bereits 1974 etabliert wurde - stehen alle modernen operativen Einrichtungen für die Versorgung von Verletzten zur Verfügung. In der Notfallambulanz werden rund um die Uhr jährlich ca. 14.000 Patienten interdisziplinär behandelt.
1990 wurden 5 neue Operationssäle im angegliederten Neubau von den chirurgischen Fächern des Hauses in Betrieb genommen. Weichteil- und Gelenkbinnenverletzungen, Sportverletzungen, Spätschäden nach Unfällen oder vermehrtem Gelenkverschleiß werden ebenso behandelt wie erworbene Deformitäten der Extremitäten. Hierzu gehört auch die endoprothetische Versorgung der großen Gelenke wie auch die Wiederherstellung erworbener und verletzungsbedingter Fußdeformitäten durch moderne Operationsverfahren. Alle Eingriffe werden minimal invasiv, d.h. mit möglichst kleinen Hautschnitten und Zugangswegen durchgeführt. Eine wertvolle Hilfe ist hierbei die Gelenkspiegelung (Arthroskopie), die vorwiegend am Knie-, Schulter- und Sprunggelenk, aber auch an der Hüfte, am Handgelenk sowie an Finger- und Zehengelenken gebraucht wird.
Nach Operationen wird in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst des Martin-Luther-Krankenhauses ein nahtloser Übergang zur stationären oder ambulanten Rehabilitation organisiert.
Die Zusammenarbeit mit den anderen Krankenhäusern und den niedergelassenen Kollegen ist durch persönliche Gespräche sowie schnelle und umfassende Information gekennzeichnet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Prof. Dr. med. Wolf Petersen
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie