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Martin-Luther-Krankenhaus
Diabetisches Fußzentrum
Caspar-Theyß-Str. 27-31
14193 Berlin-Grunewald
Tel (030) 89 55 - 31 11
Fax (030) 89 55 - 20 15
E-Mail
h.kritzel@mlk-berlin.de
Martin-Luther-Krankenhaus : Medizinische Abteilungen & Zentren :
Diabetisches Fußzentrum

Das Diabetische Fußzentrum stellt sich vor

In Deutschland leiden etwa vier Millionen Menschen an einem Diabetes mellitus. Das diabetische Fußsyndrom stellt ein besonderes Problem unter den Spätkomplikationen des Diabetes mellitus dar. Bei Vorliegen einer diabetischen Polyneuropathie oder einer diabetischen Angiopathie besteht ein deutlich erhöhtes Risiko, Fußläsionen mit offenen oft schlecht heilenden Wunden zu entwickeln. Auf Grund dieser Erkrankung werden in Deutschland jährlich rund 26 000 Amputationen bei Diabetikern durchgeführt. Diese Amputationen könnten oftmals vermieden werden, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt und behandelt wird.

Im Martin-Luther-Krankenhaus ist das erforderliche Behandlungsspektrum für die Versorgung des diabetischen Fußsyndroms komplett vorhanden. In enger Kooperation zwischen

stellen wir im Martin-Luther-Krankenhaus in interdisziplinärer Zusammenarbeit die optimale und komplette Behandlung von Fußwunden sicher – auch bei ausgedehnten Infektionen und komplizierten Wunden. Dabei ist unser oberstes Ziel, Amputationen zu vermeiden, beziehungsweise diese, sofern es unvermeidbar ist, auf Teile des Fußes zu beschränken. Somit erhalten wir die sichere Gehfähigkeit des Patienten. Jährlich behandeln wir mehr als 100 Betroffene pro Jahr.

Unser Zentrum ist von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) als eine der wenigen stationären Behandlungseinrichtungen in Berlin für das Diabetische Fußsyndrom zertifiziert und anerkannt worden.

Um die Qualitätsanforderungen zu erfüllen, müssen die entsprechenden Einrichtungen eine funktionierende interdisziplinäre Zusammenarbeit nachweisen, strukturiert arbeiten und die Behandlungsergebnisse durch Nachuntersuchungen der behandelten Patienten nach einem halben Jahr dokumentieren. Die Behandlungsergebnisse von mindestens 30 Patienten werden pro Jahr anonymisiert offengelegt und auf der jährlichen Jahrestagung der Fuss-AG der Deutschen Diabetes Gesellschaft gemeinsam diskutiert. Zugleich ermöglichen die regelmäßigen gegenseitigen Besichtigungen der anerkannten Fußzentren und der fachliche Austausch eine ständige Verbesserung der Qualität. Auf diese Weise können wissenschaftlich begründete Empfehlungen zu Therapie, Beratung und Schulung beim diabetischen Fußsyndrom gegeben werden.



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