Martin-Luther-Krankenhaus
Das Endozentrum stellt sich vor
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

Das
Team des Endozentrums (Fotos: Klaus Mihatsch)im Endozentrum des Martin-Luther-Krankenhauses arbeiten auf dem Gebiet des künstlichen Gelenkersatzes erfahrene Unfallchirurgen zweier Kliniken eng zusammen. Die Bündelung des medizinischen Fachwissens der Unfallchirurgie des Martin-Luther-Krankenhauses und der Chirurgie des Evangelischen Krankenhauses Hubertus sowie die eingespielte Zusammenarbeit der Ärzte, der Physiotherapeuten und des Pflegepersonals sichern unseren Patienten eine Betreuung auf hohem Niveau.
Optimierte und kürzere Operationsabläufe gewährleisten eine geringe Belastung unserer Patienten, weniger Schmerzen und eine schnellere Rehabilitation.
Zu unseren Schwerpunkten zählen die Knie- und Hüftendoprothetik. Beim künstlichen Gelenkoberflächenersatz am Knie ersetzen wir je nach Indikation nur die geschädigten Knorpeloberflächen, wobei der natürliche Bandapparat, der größte Anteil des Knochens sowie die Kniescheibe, wenn möglich, erhalten bleiben. Sind die Bänder zu locker oder die Achsfehler zu groß, stehen auch achsstabilisierende Prothesen zur Verfügung. Die Hüftendoprothetik bieten wir als Regelversorgung zementfrei in Rein-Titan an. Zu Gunsten einer biologischen, knochenschonenden Implantationstechnik mit den modernsten abriebresistenten Werkstoffen, verzichten wir bewusst auf Roboterchirurgie.

Chefarzt-Visite Besondere Erfahrungen haben wir zudem im Bereich der Wechseloperationen, bei denen verschlissene oder gelockerte Prothesen ausgetauscht werden. Darüber hinaus profitieren Sie von unserem Know-how beim Einsatz von Schulter-, Ellenbogen- und Sprunggelenksprothesen, die sowohl nach Unfällen als auch bei Gelenkverschleiß implantiert werden.
Spezialisiert sind wir auf computernavigierte Operationen, wobei das Navigationssystem, vergleichbar mit dem eines Autos, dem Chirurgen nur Hilfestellung leistet. Die Operation wird immer vom Chirurgen selbst und nicht von einem Roboter ausgeführt.
Die operativen Eingriffe erfolgen weitgehend minimal-invasiv (über kleine Schnitte), weichteil- und muskelschonend.
Mindestens ebenso wichtig wie Routine und Erfahrung ist aus unserer Sicht ein Behandlungskonzept, das individuell auf den Patienten zugeschnitten ist und sich über alle Phasen der Behandlung erstreckt. Dabei orientieren wir uns an den Leitlinien der Fachgesellschaften für Unfallchirurgie und Orthopädie. Unsere Patienten werden ausführlich über die einzelnen Schritte informiert und beraten sowie gründlich auf die OP vorbereitet. In die Behandlung werden die verschiedenen Berufsgruppen wie Operateure, Anästhesisten, Internisten, Pflegemitarbeiter und Physiotherapeuten bereits frühzeitig eingebunden.

Kompetente
Pflege am Krankenbett Die Endoprothetik-Versorgung umfasst bei uns auch die Rehabilitation in einer geeigneten Einrichtung. Hier arbeiten wir eng mit verschiedenen Rehakliniken zusammen. Die ambulanten Rehamaßnahmen mit Krankengymnastik im hauseigenen Bewegungsbad, Funktionstraining und Rehasport können unsere Patienten gern entweder im Zentrum für Physiotherapie im Evangelischen Krankenhaus Hubertus oder in der Abteilung für Physikalische und Rehabilitative Medizin im Martin-Luther-Krankenhaus in Anspruch nehmen.
Einen hohen Stellenwert hat für uns die enge Kooperation mit den niedergelassenen Kollegen, die unsere Patienten vor und nach der Operation betreuen.
Das Endozentrum ist ein internationales Referenzzentrum, in dem Ärzte aus dem In- und Ausland hospitieren.
Wir sind Vertragspartner der Krankenkassen zur Integrierten Versorgung für die Hüft- und Knieendoprothetik. Damit gewährleisten die Kassen ihren Versicherten beispielsweise geringere Wartezeiten auf die OP, nahtlose Übergänge zur Reha, Garantieleistungen und Bonusvergütungen. Entsprechende Informationen erhalten Sie von Ihrer zuständigen Krankenkasse.
| Prof. Dr. med. Wolf Petersen Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie Martin-Luther-Krankenhaus |
Dr. Eike Eric Scheller |